Pressemitteilung Nr. 323
14.07.2019


Ein Traum wurde war

Triathleten des AS Neukirchen-Vluyn auf der Langdistanz erfolgreich

Der 7.7.2019 war für 3500 Triathlet*innen, 650 Staffeln, 7.500 Helfer*innen und ca. 250.000 Zuschauer ein „Feiertag“.

Zum 36. Mal fand das größte und wohl bekannteste Langdistanz-Rennen (neben der Weltmeisterschaft in Kona, Hawaii) im fränkischen Roth statt.

Für zwei Triathletinnen des AS Neukirchen-Vluyn wurde der große Traum, auf den sie sich monatelang vorbereitet haben, am vergangen Sonntag wahr. 3,8 km Schwimmen im Main-Donau-Kanal, 180 km Radfahren durch die hügelige fränkische Landschaft mit insgesamt 1.200 Höhenmeter und anschließendem Laufen über die Marathondistanz (42,2 KM)!

Sabine Casimir bestritt mit ihren 53 Jahren überhaupt ihre erste Langdistanz und war entsprechend nervös vor dem Start.

Angela Tempesta (35) stellte sich zum zweiten Mal dieser Herausforderung und fieberte dem Event entgegen: „Einmal in Roth zu starten ist der Traum eines jeden Triathleten. Ich freue mich auf die Stimmung am Solarer Berg“, so Tempesta.

Der Solarer Berg ist unter Triathlet*innen berüchtigt; denn die Zuschauer drängen sich so eng um die Radfahrer und peitschen die Athleten den Berg hoch: „Absolutes Tour de France – Feeling. Die Stimmung dort ist einfach gigantisch“,  berichtet Sabine Casimir nach dem Wettkampf.

Auf der 90 km langen Radrunde, die zweimal  gefahren werden muss, gibt es weitere Stimmungsnester, wie z.B. die Biermeile in Eckersmühlen oder auch den Kalvarienberg. Bei fast 2 Km Länge und durchschnittlich 10% Steigung verlangt der Gredinger Hausberg den Sportlern alles ab. „Gut, dass die Zuschauer einen dort so hochpeitschen und man gar keine Zeit hat, über die Qualen weiter nachzudenken“, lacht Angela Tempesta.

Beim abschließenden Marathon zeigt sich dann, ob das monatelange Training gefruchtet hat. Sabine Casimir hatte ab KM 25 mit Fußschmerzen zu  kämpfen - nur zwei Tage vor dem Rennen stürzte sie bei einer Radausfahrt und zog sich Prellungen und Abschürfungen zu -  Nicht gerade die besten Voraussetzungen für die bevorstehende Belastung.  „ Ich hatte ein kleines mentales Tief und war froh, dass ich es nach kurzer Zeit geschafft habe, mich dort wieder rauszuziehen. Dann konnte ich nach einer kleinen Gehpause auch wieder locker weiterlaufen.“

Am Ende des Marathons erwarten die Athleten auf den letzten hundert Metern eine unbeschreibliche Stimmung durch das Stadion. Tausende Zuschauer feiern und jubeln jeden Finisher ins Ziel. 

Angela Tempesta, die sich u.a. durch eine fantastische Schwimmleistung eine hervorragende Ausgangsposition für die folgenden Disziplinen erkämpft hatte, erreichte nach schnellen 10:48:33 Std. das Ziel.

Sabine Casimir finishte bei ihrer Premiere über 226 km in 11:55:41 Std.

Beide Sportlerinnen freuten sich gemeinsam mit ihren Supportern über einen anstrengenden, aber unvergesslich schönen Tag.

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