Pressemitteilung Nr. 305
15. August 2017

AS Neukirchen-Vluyn mit 3 Teams beim 24-Std MTB Rennen

 

Am vergangenen Wochenende starteten drei Teams des Ausdauer-Sportverein Neukirchen-Vluyn (AS) beim Magura 24-Std.-Rennen im Landschaftspark Duisburg.

 

„Wild, nass, dreckig, müde und fröhlich“, waren die Kommentare der einzelnen Starter auf die Frage, wie es ihnen im Laufe der 24 Stunden erging.

 

Mit insgesamt zwei 4-er Teams (Hamborner Jungs und Red Devils) und einem 8-er Team (Caldora 8), sowie zwei Einzelstartern war die gute Stimmung im Lagercamp garantiert. Dabei unterstützen sich die Teams gegenseitig.

 

„Ich fühle mich in die Zeiten vom Jugendzeltlager zurückversetzt“, grinst Andreas Verfürth glücklich.

 

Etliche Liegen zum Ruhen in einem Zelt. Im Zelt davor, die Verpflegung und freier Blick auf die Strecke. Schon rauscht ein AS-ler am Camp vorbei und brüllt „Franky – Wechsel“.

 

Franky hat nun ca. 10 Minuten Zeit bis zum Wechsel. „Wir haben uns einen festen Platz für die Wechsel abgesprochen – sonst sucht man sich hier ewig.“ In der Tat stehen in der Wechselzone hunderte MTBler aufgereiht und warten auf Ablösung. Da wird es auch schon mal laut, um auf sich aufmerksam zu machen.

 

 „Unser Camp ist perfekt platziert, wir sehen die Fahrer und können kommunizieren“. Mindestens einer aus jedem Team passt immer auf, wenn unsere Leute vorbei kommen.

 

Das 4-er Team „Hamborner Jungs“, rund um den erfahrenen Biker Alois Tost, ist besonders ambitioniert und notiert sich die Rundenzeiten. Die Jungs sind schon topfit und fahren in der Nacht drei Runden am Stück, damit sich die anderen zwischendurch auch mal länger ausruhen können. Am Morgen sehen dann trotzdem alle ein wenig müde aus.

 

Müdigkeit und vor allem auch der Dreck und Schlamm auf der Strecke durch den ergiebigen Dauerregen am Samstag trüben aber nicht das Erlebnis. Im 8-er Team herrscht Zufriedenheit. Alle Teilnehmer sind zum ersten Mal bei solch einem Event dabei. Regina Henseler strahlt und stört sich nicht an dem Knirschen zwischen den Zähnen „Ich hätte nicht so viel grinsen sollen auf der Strecke, -das hab ich nun davon – aber es war halt einfach nur geil“. Die zweite Frau im 8-er Team, Kerstin Holte, genoss die Nachtrunden in der Dunkelheit: „Das ist schon was Besonderes – und in dem Team würde ich nächstes Jahr wieder fahren“.

 

Alois Tost hat in seiner ganzen MTTB-Karriere mit seinem Team sein bisher bestes persönliches Ergebnis eingefahren und resümiert: „Die wechselnden Wetterbedingungen haben Allen viel abverlangt. Die Stimmung war immer super, alle halfen sich gegenseitig. Wir können das auch öfter“ – Man darf also auf die kommende Saison der AS MTBler gespannt sein.

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